In der heutigen schnelllebigen Welt der Künstlichen Intelligenz () gibt es ständig neue Tools und Plattformen, die versprechen, unser Arbeiten, Kreativsein und sogar Investieren zu revolutionieren. Eine dieser bahnbrechenden Innovationen ist Perplexity Labs, ein Produkt des Suchmaschinenunternehmens Perplexity, das mittlerweile mit einer Bewertung von 13 Milliarden Dollar zu den bedeutendsten Playern im KI-Bereich zählt. Greg Isenberg, ein erfahrener Unternehmer und Content Creator, hat sich intensiv mit Perplexity Labs auseinandergesetzt und demonstriert, wie vielfältig und tiefgreifend diese -Agenten in der Praxis eingesetzt werden können – von Filmregie über Sales bis hin zu Social Media und Finanzanalyse.

Was ist Perplexity Labs und warum ist es so besonders?

Perplexity Labs unterscheidet sich von herkömmlichen wie ChatGPT oder Claude durch seinen Fokus auf sogenannte AI-Agenten. Diese Agenten sind spezialisierte, intelligente Systeme, die komplexe Aufgaben nicht nur beantworten, sondern komplette Lösungen kreieren – inklusive visueller Elemente, Dashboards, exportierbarer Daten und nachvollziehbarer Arbeitsschritte. Für einen monatlichen Preis von 20 Dollar kann man diese Agenten nutzen, um tiefgehende Recherchen, kreative Produktionen und datengetriebene Analysen durchzuführen.

Im Gegensatz zu einfachen Suchfunktionen oder schnellen Antworten, die man von klassischen KI-Chatbots kennt, bietet Perplexity Labs ein umfangreiches Paket, das auch visuelle Storyboards, vollständige Drehbücher, personalisierte Vertriebslisten und ausgeklügelte Content-Strategien umfasst. Greg Isenberg war bei seinen Tests derart beeindruckt, dass er seine anfängliche Skepsis komplett über Bord warf und Perplexity Labs als festen Bestandteil seines Tool-Stacks sieht.

Der Filmregisseur-Agent: Kreative Storyboards und Drehbücher auf Knopfdruck

Eines der beeindruckendsten Beispiele für die Leistungsfähigkeit von Perplexity Labs ist der Filmregisseur-Agent. Greg gab den Auftrag, ein 8-minütiges Mini-Film-Werbevideo für seinen Startup-Ideen-Marktplatz ideabrowser.com zu entwickeln. Die : Eine emotionale Geschichte, die eine 24-jährige McDonald’s-Mitarbeiterin zeigt, die durch eine Startup-Idee ihr Leben verändert.

Das Ergebnis war überwältigend. Perplexity Labs generierte nicht nur ein vollständiges Charakterprofil der Protagonistin Maya Chen, sondern erstellte auch sechs detaillierte Storyboards inklusive Skizzen. Diese visuellen Darstellungen sind so gut, dass sie sich perfekt für YouTube-Thumbnails oder Social Media Content eignen. Darüber hinaus lieferte das Tool ein komplettes Drehbuch mit genauen Szenenbeschreibungen, Filmtechniken wie Beleuchtung und Tiefenschärfe sowie eine dramaturgische Struktur, die auch für professionelle Filmemacher überzeugend ist.

Greg war besonders erstaunt, wie Perplexity Labs auch technische Regieanweisungen und eine visuelle Analyse anbot, die man direkt an andere KI-Tools wie VO3 oder Kling weitergeben kann, um daraus echte Videos zu produzieren. Für Kreative und Startup-Gründer, die keine großen Budgets für Agenturen haben, ist das ein echter Gamechanger.

Ein Blick in die Storyboards und Szenenbeschreibung

  • Typisches McDonald’s-Drive-Thru mit Autos, die sich anstellen
  • Maya sitzt allein an einem kleinen Tisch, isst einen Burger und sieht auf ihr Handy
  • Mehrere verpasste Anrufe von Studentendarlehen
  • Bank-App zeigt ein Guthaben von 247 Dollar

Diese Detailtiefe und die erzählerische Tiefe machen das Storytelling authentisch und greifbar. Die Kombination aus Charakterentwicklung, visueller Umsetzung und technischer Regieanweisung zeigt, wie weit fortgeschritten Perplexity Labs bereits ist.

Der Sales-Agent: Automatisierte Lead-Generierung für Fortune 500 und Startups

Ein weiteres Highlight ist der Sales-Agent, der auf Wunsch eine potenzielle Kundenliste für eine Designagentur erstellte, die AI-Produkte an Fortune-500-Unternehmen und schnell wachsende Startups verkauft. Die Anfrage lautete, mindestens 20 Unternehmen mit detaillierten Kontaktinformationen, Geschäftsübersichten, Adressen und weiteren spezifischen Details zusammenzustellen – und das in Form eines übersichtlichen Dashboards.

Das Ergebnis war verblüffend: Perplexity Labs lieferte eine Liste mit CEOs von Giganten wie Walmart, Amazon, Apple, Alphabet und Microsoft – inklusive E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Hauptsitzadressen. Darüber hinaus wurden personalisierte Outreach-Vorlagen generiert, die auf die jeweiligen Unternehmen und deren Geschäftsmodelle abgestimmt sind. Greg betont, dass es zwar fraglich ist, wie viele dieser Kontakte wirklich reagieren, doch die Qualität und Tiefe der Recherche sind beeindruckend.

Auf Wunsch erstellte Perplexity Labs auch eine Liste der neuesten YC-Startup-Gründer aus dem aktuellen Batch, inklusive spezifischer Kontaktinformationen, Unternehmensbeschreibungen und Priorisierung nach Branchenrelevanz. Das Tool bietet sogar Funktionen zum Export der Daten für CRM-Systeme und ermöglicht das Tracking von Kontaktversuchen.

Einblick in die personalisierte Outreach-Vorlage

„Hi [Founder Name], ich habe Cohesive im aktuellen YC-Batch gesehen und bin beeindruckt von eurem Agentic CRM für Blue-Collar Businesses. Unsere Designagentur hat mehreren B2B-YC-Startups geholfen, die Conversion-Rate um 35 % durch optimierte Nutzererlebnisse zu steigern. Hättest du Interesse an einem kurzen Gespräch, um zu sehen, wie strategisches Design dein Wachstum beschleunigen könnte?“

Diese Art von maßgeschneiderter Ansprache spart enorm viel Zeit und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Kontaktaufnahme.

Der Viral Social Media Strategist: Der Weg zu 100.000 Followern in 90 Tagen

Social Media ist ein hart umkämpftes Terrain, in dem Content-Strategien oft den Unterschied zwischen und Misserfolg ausmachen. Greg bat Perplexity Labs, eine Strategie zu entwickeln, die dem Social-Media-Star Dan Co ähnelt, aber auf eine andere Nische angewendet wird. Das Ziel: 100.000 Follower in nur 90 Tagen.

Perplexity Labs lieferte eine vollständige Analyse von Dan Co’s Content-Framework mit sechs zentralen Elementen, die und Wachstum antreiben:

  1. Ein überzeugender Hook
  2. Ein großes, nachvollziehbares Problem
  3. Eine klare, einzigartige Lösung
  4. Ein großer Nutzen
  5. Selbstbewusste und polarisierende Aussagen
  6. Eine neuartige Perspektive oder große Idee

Beispiel für einen Hook: „Die meisten Menschen verschwenden täglich 3 Stunden mit falscher Produktivität.“

Darüber hinaus erstellte Perplexity Labs einen 90-Tage-Content-Kalender mit konkreten Post-Ideen, Hooks, CTAs und sogar Hashtags. Die vorgeschlagene Content-Verteilung orientiert sich an bewährten Methoden:

  • 40 % edukativer Content (z. B. AI-Tool-Reviews, Produktivitätssysteme)
  • 25 % inspirierender Content (Erfolgsgeschichten, Mindset-Shifts)
  • 20 % Personal Branding (Behind-the-Scenes)
  • 10 % Unterhaltung (, Challenges)
  • 5 % Soft-Promotion von Produkten

Perplexity Labs gibt zudem realistische Meilensteine und Voraussetzungen für das Wachstum an, etwa die Notwendigkeit von 1.111 neuen Followern täglich, 3-4 Cross-Posts pro Tag und ein Werbebudget von 5.000 bis 10.000 Dollar. Es zeigt auch auf, wie viel Zeit täglich investiert werden muss und wie man die Monetarisierung über Mini-Kurse oder Beratungsgespräche gestaltet.

Diese datenbasierte, strategische Herangehensweise hilft Content Creators, fokussiert und effizient zu arbeiten, anstatt ziellos zu posten.

Der Finanzanalyst-Agent: Warren Buffett trifft KI-Investmentstrategie

Auch im Bereich Finanzen zeigt Perplexity Labs seine Stärke. Greg forderte eine von Warren Buffett inspirierte Trading-Strategie mit Fokus auf AI-Startups und zukunftsträchtige Unternehmen. Innerhalb von fünf Minuten lieferte das Tool eine umfassende Analyse, die unter anderem folgende Punkte enthielt:

  • Bewertung von Unternehmen nach Buffett-Score: fair bewertet, über- oder unterbewertet
  • Risikoprofile und erwartete Renditen unterschiedlicher Investmentkategorien
  • Konkrete Empfehlungen wie Qualcomm, die 22 % unter ihrem fairen Wert gehandelt werden
  • Warren Buffetts Prinzipien angewandt auf AI: Fokus auf verständliche AI-Anwendungen, Enterprise AI statt Consumer Gadgets, wirtschaftliche Schutzmechanismen wie Netzwerkeffekte und Wechselkosten

Das Tool prognostiziert konservativ eine jährliche Rendite von 12 bis 15 % über zehn Jahre, was den Gesamtmarkt um 2 bis 4 % schlagen könnte. Für Anleger, die Wert auf fundierte, datengetriebene Entscheidungen legen, ist dieser AI-gestützte Analyst eine wertvolle Ressource.

Wie funktioniert Perplexity Labs im Vergleich zu klassischen KI-Tools?

Perplexity Labs bietet drei Hauptmodi:

  • Search: Schnelle Google-ähnliche Suchanfragen für einfache Antworten
  • Deep Research: Intensivere Recherche für komplexere Fragestellungen
  • Labs: Nutzung der AI-Agenten für umfassende und visuelle Lösungen, inklusive Dashboards und Exportfunktionen

Die Labs sind kostenpflichtig (20 Dollar pro Monat), bieten dafür aber eine ganz andere Tiefe und Breite an Ergebnissen als kostenlose Chatbots. Greg Isenberg sieht Perplexity Labs als wertvollen Teil seines AI-Stacks, der neben ChatGPT, Manis und Claude seine eigenen Stärken hat und in bestimmten Bereichen sogar besser performt.

Fazit: Perplexity Labs als unverzichtbares Tool für Unternehmer und Kreative

Perplexity Labs ist mehr als nur ein weiterer KI-Chatbot. Es ist eine vielseitige Plattform, die kreative, geschäftliche und analytische Aufgaben auf einem neuen Level automatisiert und optimiert. Von der Erstellung emotionaler Filmstoryboards über die automatisierte Lead-Generierung bis hin zur strategischen Social-Media-Planung und datenbasierten Finanzanalyse – die Möglichkeiten sind beeindruckend.

Für Gründer, Agenturen, Content Creator und Investoren bietet Perplexity Labs nicht nur Zeitersparnis, sondern auch eine Qualität und Tiefe, die man sonst nur mit großen Teams oder Agenturen erreichen würde. Greg Isenberg empfiehlt jedem, der im Startup- oder Digital-Business aktiv ist, sich mit Perplexity Labs auseinanderzusetzen und die Potenziale dieser AI-Agenten zu nutzen, um die Erfolgschancen zu maximieren.

Ob Perplexity Labs nun besser ist als ChatGPT, Manis oder Claude? In bestimmten Bereichen definitiv. Es gibt klare Arbitrage-Möglichkeiten, bei denen Perplexity Labs die Nase vorn hat, vor allem durch die Kombination aus visuellen Elementen, umfassenden Dashboards und tiefgehenden Analysen. Die der KI-gestützten Arbeit wird von solchen multifunktionalen Agenten geprägt sein – und Perplexity Labs ist ganz vorne mit dabei.

Wer wissen möchte, wie man täglich wechselnde Startup-Ideen mit KI-Unterstützung findet, sollte außerdem ideabrowser.com besuchen, das Greg selbst entwickelt hat und das auf datengestützten basiert.

Die Ära der AI-Agenten hat gerade erst begonnen – und Perplexity Labs zeigt eindrucksvoll, wie viel Potenzial in ihnen steckt.

Lorenz Ramseyer

Beratung & AI. Training. Coaching. Keynotes ★ lorenzramseyer.ch

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